Aktuelles

 
Worte, die Sie heute durch den Tag begleiten sollen
 
Er ist kein Lautsprecher.
Er spricht ohne Worte mit uns.
Er lässt die Stille sprechen
und sagt uns durch die Blumen:
Mensch, ich liebe dich!
 
Die Erde neigt sich vor dir,
die Sonne strahlt über dir,
der Mond träumt mit dir,
die Sterne leuchten für dich:
Mensch, ich liebe dich!
 
Gott schläft im Berg,
atmet durch die Pflanzen,
träumt im Tier,
erwacht im Menschen.
(Tibetisch)
 
aus: Petrus Ceelen: Auf einen Espresso 365 Inspirationen für das Jahr - für das Leben
 
 
 
 
 
 

Quelle: Ph Fuchs

 
 
„Weil Gott selbst in unser Dunkel herabsteigt, ja, sich selbst in das Dunkel hineinbegibt, dürfen wir das Dunkel in unserem Leben zulassen – in der absoluten Gewissheit, dass uns Gott irgendwann und nirgendwo näher ist als gerade dann. Wir brauchen uns nicht zu maskieren, irgendwelche Rollen zu spielen, mit unendlicher Kraft zu versuchen, jemand zu sein, der wir gar nicht sind – wir dürfen das Dunkel, das Schweigen, die Verlassenheit zulassen, weil Gott selbst sie mit uns teilt. Wir dürfen unsere Gebrochenheit zulassen, weil Gott sich selbst brechen lässt, damals am Kreuz und immer wieder neu in jeder Feier der Eucharistie.“
(Andrea Schwarz)
 
„nicht Maria von Magdala findet Jesus, sondern Jesus findet sie“
Nach der Katastrophe des Karfreitags ist die Welt nicht mehr in Ordnung, und dazu drei Tage später, erst recht nicht. Der Ort der Trauer ist kein Ort der Trauer, weil der Tote nicht mehr da ist, wo er sein sollte. Die Jünger und Maria verstehen die Welt nicht mehr.
Maria bleibt in ihrer Trauer. Sie  verleiht ihrer Trauer Ausdruck, … sie weint … kommt in einen inneren Dialog, sie sucht nach einer Antwort für ihre Tränen, für ihren Verlust, ihre Unsicherheit, ihre Orientierungslosigkeit.
Auch der Blick nach hinten verändert erstmal nichts. Weiß der Gärtner Genaueres?
Erst die Initiative des auferstandenen Jesus lässt sie erkennen, wer hinter ihr steht. Ganz zärtlich, vertraut, spricht er sie mit ihrem Namen an. Maria wendet sich weiter um, ihr Blick klärt sich und sie sieht ihn.
 
„der Auferstandene findet uns“
Karfreitag und Ostern zeigen, dass Gott die Dunkelheiten menschlicher Existenz teilt und mit aushält. Auch ohne es zu merken, er ist jeden Tag da, wenn es in Menschen „dunkel“ ist! Die Osterbotschaft in der Bibel ermuntert, den Blick neu in eine ganz andere Richtung zu lenken, so wie Maria in ihrer Trauer.
Ostern zeigt, dass auch in dieser Zeit Gott zu uns steht und hinter uns ist.
Was gäbe es da zu entdecken, wenn wir uns um 180° umdrehen?
Vielleicht sehen Sie Vertrautes mit neuen Augen, die Blume am Wegesrand, die überraschende Mail, die Freude, wie es ist wieder nach Hause zu kommen …
Schauen Sie sich doch mal um!
Er, der Auferstandene findet uns, schon lange bevor wir angefangen haben zu suchen.
Wir vom Seelsorgeteam wünschen Ihnen ein frohes Osterfest.
Pastoralreferent Philipp Fuchs
 
  
 
 
 
Gedenkveranstaltung für Leidtragende der Coronapandemie  im Kurpark

Das vollständige Video der Gedenkveranstaltung sehen sie hier:

Ein Baum:
Fest verwurzelt, steht er da, Wind und Wetter ausgesetzt.
Fest verwurzelt gehen die Stürme des Lebens nicht achtlos an ihm vorbei.
Sie formen und prägen den Baum
Ein Baum:
Im Frühjahr und Sommer treibt er aus, bringt Blätter und Blüten hervor.
Im Sommer spendet er Schatten, lädt ein zur Erholung.
Im Herbst trägt er Früchte und muss Blätter lassen.
Im Winter steht er da, kahl und nackt, um dann im Frühjahr wieder mit neuer Kraft ins Leben zu starten.
Dieser Baum, den wir nun symbolisch pflanzen werden, soll zum Ort des Gedenkens werden, für alle von der Coronapandemie betroffenen Menschen.
Hier können Menschen innehalten und ablegen, was sie in dieser Zeit belastet.
Wir pflanzen diesen Baum in der Hoffnung, dass unserer Gesellschaft tiefe Wurzeln trägt, um all jenen Halt zu geben, die in der aktuellen Situation ihren Halt verlieren.
Um den Baum werden heute und in den nächsten Wochen kleine Fähnchen angebracht, die wiederspiegeln, worunter Menschen in diesen von Corona geprägten Zeiten leiden. Die Wimpel liegen auch in den kommenden Tagen in den Kirchen und dem Bürgerbüro der Stadt Bad Krozingen aus, können von dort mitgenommen, beschriftet und hier angebracht werden.
Aber auch andere Symbole, die das eigene Erleben wiederspiegeln haben hier ihren Platz.
Wir hoffen und wünschen, dass dieser Baum so zum Ort des Gedenkens wird, an dem Leid seinen Platz hat, aber an dem auch neue Kraft fürs Leben geschöpft werden kann.

Quelle: Philipp Fuchs

 
Unter der Überschrift "Spiritual Care" gibt es ein Angebot der Klinikseelsorge Singen für Ärzte, Pflegekräfte und Menschen in herausgeforderten Berufen. Es sind kurze Anleitungen für eine 2-3 minütige Pause, um den Kopf frei zu bekommen, durchzuatmen und wieder Energie / Kraft zu tanken.
Sie finden den Videolink hier unter: